02/2026
Tortilla Flat „The town too tough to die“ ist ein Ort mit sechs (!) Einwohnern, aber Millionen von Touristen jedes Jahr.

Es ist ein authentisches Überbleibsel einer alten Westernstadt in den Superstition Mountains, gegründet 1904 als Postkutschenstop zum historischen Apache Trail.
Der Ort besteht aus einem Giftshop, einem Postoffice, einem Eisladen und einem Restaurant.






Im Superstition Saloon isst man recht gut, und originell sind natürlich die Wände, die bis fast ins letzte Eck mit Dollarscheinen betackert sind.

Man versicherte uns, dass für unseren Dollar noch ein Plätzchen zu finden sei, und so ließen wir auch ein Exemplar da.









Die Hunde hatte ihren Spaß in einem kleinen Bach.



Der Apache Trail ist ein 64 km langer Scenic Byway, (US 88) der die Apache Junction mit dem Roosevelt Staudamm verbindet.
Bis Tortilla Flat ist die Straße in einen so hervorragenden Zustand, dass man gar nicht glauben kann, was einen kurz hinter dem kleinen Ort erwartet: eine 23 Meilen lange, teils einspurige, enge, steile und nicht besonders gut gewartete Gravel Road,.

An insgesamt vier Seen führt der Trail vorbei. Der Saguaro-, Canyon-, Apache- und der Theodore Roosevelt lake sind Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Stauung des Salt River entstanden. An den Seen gibt es verschiedene Recreation Areas, Campingplätze und Bootsanlegestellen.
Der Apache Trail war ein Postkutschenweg, der durch die Superstition Mountains führte, Tortilla Flat diente als Postkutschenstation. Benannt wurde er nach den Apache-Indianern, die diesen Weg ursprünglich benutzten.
Kein Problem ist es bei trockenem Wetter mit Vierradantrieb und hohem Radstand, mit unserem Tiny Chevy mussten wir doch etwas vorsichtiger fahren und saßen auch schon mal auf. Nach der Fish Creek Bridge hat man dann das schlimmste überstanden

Auf jeden Fall war es ein Erlebnis in einer ganz fantastischen Bergwelt. Zwischendrin gab es immer mal ein paar Aussichtspunkte und ein paar Recreation Areas am Salt River entlang. Als wir endlich den Roosevelt Damm erreichten, waren wir doch ganz froh und verwarfen die ursprüngliche Idee, den gleichen Weg wieder zurückzufahren und bevorzugten stattdessen die 135 km über den Highway 188/60, der auch über einen tollen Scenic Way mit einer fantastischen Aussicht führte.


02/2026
Nachdem der Apache Trail fünf Jahre lang wegen Steinschlags und Hangrutschen geschlossen war, wurde er im September 2024 wieder freigegeben.
Nachdem der Woodbury Fire und anschließende Starkregen große Teile des Apache Trail zerstört hatten, blieb die Strecke fünf Jahre lang geschlossen und wurde erst im September 2024 wieder freigegeben.
Wir machten ein kurze Pause in Tortilla Flat und fuhren dann weiter den Apache Trail.
Wer allerdings auf das Kribbelgefühl wegen der steilen, ungesicherten Abhänge vom letzten Mal hofft, wartet vergeblich, die Piste wurde ziemlich ausgebaut und hat viel ihres Reizes verloren.
Auch der weitere Verlauf bis zum Roosevelt Dam ist inzwischen fast durchgehend geteert.






Lost Dutchman Statepark, Apache Junction
Home Sweet Home Animal Sanctuary Gilbert, AZ
Jackass Junction, Apache Junction
Camping Goldfield Ghosttown – Apache Junction, AZ
Tortilla Flat – Tortilla Flat Campground
Goldfield Ghosttown und Superstition Mountain Museum












