(In Ermangelung geeigneter Bilder habe ich mich ein wenig mit ChatGPT KI vergnügt)

Darüber rede ich grundsätzlich nur mit Leuten, die selbst schon einen Hund im Flugzeug transportiert haben. Die lautesten Kritiker kennen das Thema meist nur vom Hörensagen
von der Freundin der Omma, deren Nichte erzählt hat, dass der Hund es „nicht so toll fand.
Tatsache ist, dass der Flug sicher nicht der schönste Tag im Leben eines Hundes ist

– aber das ist er für mich auch nicht.
Und man betrachte die Alternative: Hunde ins Tierheim oder ich ins Altersheim.
Unsere Hunde – steigen aus der Box, strecken sich und schauen sich um, was geht – sie zeigen keinerlei Verhaltensauffälligkeiten und genießen die fünf schönsten Monate des Jahres, die vor ihnen liegen.
Das Einzige: der Jetlag…die erste Woche werden sie um drei Uhr morgens unruhig und müssen gaaanz dringend Pippi 😀
Boxengewöhnung & Jetlag
Wichtig ist, dass die Hunde frühzeitig an die Box gewöhnt werden: Autofahrten darin, Leckerli, Routine, Sicherheit
Dann ist ein Flug über 10, 11, 12 Stunden auch nichts anderes, als wenn sie sich abends zum Schlafen hinlegen und am nächsten Morgen wieder aufwachen.

Beim Boarding lasse ich mir jedes Mal bestätigen, dass die Hunde tatsächlich eingeladen sind, einmal kam sogar eine Boarddurchsage, was ich sehr nett fand.
Futter & Wasser
Am Abend vor dem Flug gibt es kein Futter mehr, damit im Flug nichts drückt und sie nicht stundenlang in ihrer eigenen Hinterlassenschaft sitzen müssen. Wasser füllen wir als Eis ein, das allmählich schmilzt — in den USA bekommt man es an Tankstellen, für den Abflug aus Deutschland nehmen wir es in einer Kühltasche mit.
In Atlanta sollten wir Wasserflaschen, an den Käfig befestigen. Wir wussten das nicht, hatten aber zufälligerweise welche dabei.
Ankunft & erstes Futter
Früher hatten wir gar kein Futter dabei, dann führte mich mein erster Weg auf dem Ankunftsflughafen zu einem Sandwichstore, wo ich ein 10 Dollar Sandwich erwarb, das ich in kleinen Happen an die Mädels verfütterte – immerhin, die Tomaten und der Salat blieben für mich übrig.

Inzwischen haben wir immer eine kleine Portion original verpacktes Futter im Handgepäck (kein Geflügel), das wir bei der Einreise angeben und das problemlos durchgewunken wird
Alles was mit Hund zu tun hat ist richtig teuer in den USA, so auch das Futter und Zubehör, Ein bisschen vorsichtig sollte man mit dem Knabberzeug sein. Im ersten Jahr haben wir uns – für richtig Geld – ordentlich eingedeckt, aber unsere Lovise, die sonst alles frisst, hat es nicht angerührt. Peanutbutter war dann doch nicht so ihr Ding.
Boxen & Airline‑Regeln
Direktflug ist Pflicht. Wir sind früher AirBerlin geflogen, später Lufthansa, dann nach Los Angeles — bis auf eine Ausnahme waren alle Flüge problemlos. Die Wartezeiten bei der Einreise haben wir inzwischen Global Entry entschärft.
Die Boxen müssen den neuen Bedingungen ab 2024 (Einreise seit 2024, Punkt 9) entsprechen — Maße, Verschlüsse, Wasserbehälter, Kennzeichnung. Inwischen sind die Fluggesellschaften recht streng – 2026 mussten wir für Yara, die ein klein wenig größer ist, als die anderen eine neue Transportbox kaufen, obwohl sie auch schon zwei Jahre mit der alten geflogen war.
Decken & Ausstattung
In die Box legen wir sogenannte Vetbeds — rutschfest, saugfähig, gut waschbar. Große Größen sind oft günstiger und lassen sich passend zuschneiden.