Desert Tortoise Regionalpark, Lake Pleasant, Morristown, AZ

41835 N. Castle Hot Springs Rd.
Morristown, AZ 85342
(602) 506-2930

Auf diesen Platz sind wir eher zufällig gestoßen auf unserem Weg nach Sedona. Es ist ein weitläufer Regionalpark im Mariposa County  am Lake Pleasant.

Der Lake Pleasent Regional Park hat zwei Campingplätze: den Desert Tortoire mit 76 Plätze, davon 25 developed, mit Strom und Wasser, einem übedachten Tisch einen Grill, eine Feuerstelle sowie eine Dumpstation. Die 41 Semideveloped RV und Zeltplätze bieten diese Annehmlichkeiten ebenfalls außer Strom und Wasser.

Der Roadrunner  Campingplatz verfügt über 72 developed RV und Zeltplätze.

Wir standen hervorragend auf dem Desert Tortoise, auf einer Halbinsel direkt am Wasser. Auch hier hatten wir wieder Glück und den einzigen freien Platz weit und breit erwischt. Wettermäßig hat uns allerdings das Glück nicht heimgesucht, es regnete genau die zwei Tage, als wir da waren.

Eigentlich wollten wir nach den beiden Tagen weiter nach Sedona, aber da in der nächsten Nacht dort Minustemperaturen angesagt waren beschlossen wir unseren Aufenthalt zu verlängern. Wir nutzten für 15$/Tag das Shoreline/Primitive Camping, d.h. für die Tagesgebühr konnten wir uns an ausgewiesenen Stellen einen Platz suchen und standen ganz fantastisch auf einer Landzunge neben sehr netten Nachbarn. Hinter dem Wohnmobil konnten wir den Sonnenuntergang beobachten, vor dem Wohnmobil, saßen wir sehr schön zum Frühstück in der Sonne. Aus der einen Nacht wurden…fünf.

Mit Sid, Kate und Fred saßen wir abends am Lagerfeuer, unterhielten uns nett und brieten Hot Dogs an einem Abend, Hamburger an einem anderen. Eine sehr schöne Erfahrung.

Am Wochenende wurde es allerdings schlimm: da der nordöstlich gelegene Bartlett Lake ziemlich viel Wasser führte, so dass die Campingplätze nicht genutzt werden konnten, wurde es unangenehm voll. An jeder Ecke klemmte sich ein Wohngefährt hin, teils angenehme, nette, Leute, teils Familien, „America at it’s best“, die ohne Rücksicht auf den Rest der Welt, irgendein Rapgehämmer mit voller Lautstärke über den Platz schallen ließen und herumgrölten, woraufhin andere Gruppen ihre Scheißmusik noch lauter stellten und noch lauter grölten. Übelst.

Am Sonntag Mittag war der Spuk dann wieder vorbei – aber ehrlich, das braucht kein Mensch.

Es gibt ein

-Discoverycenter, das den Bau der beiden Staudämme dokumentiert und eine

-Marina mit Restaurant, die aber geschlossen hatte

Aus der Ferne hört man die Esel schreien, verwilderte Nachkommen der Lastesel vom Staudammbau.