Faywood, NM – City of the Rocks Statepark

10.03.-12.03.2026

Schon von weitem sieht man eine interessante Felsformation 🪨.

Wenn man näherkommt, erreicht man einen sehr weitläufigen Campingplatz, mit tollen Sites mitten in den Felsen.

Die Campsites liegen direkt zwischen den Felsblöcken, so dass jeder Platz eine eigene kleine „Nische“ bildet, manche etwas offener, andere inmitten der Felsen.

Meistens sind die Sites gut zugänglich, manchmal ist die Zufahrt etwas eng. Die Zufahrt zu unserem Platz war nicht ganz so einfach, da wir unsere Kiste erstmal über ein paar Felsplatten bringen mussten.

Das Visitor Center

Das Visitor Center liegt am Parkeingang an der NM‑61, bevor man in den Bereich der Felsformationen einbiegt, ein kleines, funktionales Gebäude mit Info‑Desk, Kartenmaterial, Trail‑Infos und einer Übersicht der Campsites.

Drinnen gibt es Ausstellungen zur Geologie des Parks: der Vulkanausbruch vor 34,9 Mio. Jahren, die Entstehung der Tuffschichten und die spätere Erosion.

Die Chefin war nette ziemlich ältere Lady, die den Laden schmiss.

Die meisten Plätze sind reservierbar, aber es gibt auch ein paar First-Come-First-Serve.

Die Ausstattung ist einfach: nur Tisch und Feuerstelle, Wasser steht zentral zur Verfügung. Nachts ist es extrem dunkel, und die Felsen schirmen Streulicht ab – gut für die Sternenbeobachtung.

Der Name „City of Rocks“ leitet sich von den unglaublichen vulkanischen Felsformationen ab, die hier zu finden sind – ein kompaktes Feld aus hohen, einzeln stehenden Felsblöcken, das mitten in der Chihuahuan‑Wüste wie eine kleine Steinstadt wirkt. Der Park umfasst etwa eine Quadratmeile und liegt auf rund 1.585 Metern Höhe, ungefähr auf halbem Weg zwischen Silver City und Deming.

Die Felsen selbst gehen auf einen gewaltigen Vulkanausbruch vor rund 34,9 Millionen Jahren zurück. Damals lagerte sich eine mächtige Schicht aus heißer Asche ab, die später zu hartem Gestein verschmolz. Über Millionen von Jahren wurde dieses Material ungleichmäßig abgetragen: härtere Bereiche blieben stehen, weichere Partien wurden ausgewaschen. So entstanden freistehende Blöcke, schmale Gassen und kantige Türme, die heute wie bewusst gesetzte Strukturen wirken.

Die ganze Formation erinnert an ein auseinandergebrochenes Gesteinspaket, dessen Teile weit verteilt wurden: keine geschlossenen Wände, sondern einzelne Körper mit klaren Kanten und viel Raum dazwischen. Die Oberflächen sind rau, mit kleinen Mulden und Rillen, die Wind und seltene Regenfälle weiter ausschleifen. Das Ergebnis ist ein kompaktes, skulpturales Felsenfeld, das sich deutlich und fast abrupt von der flachen Wüstenlandschaft abhebt – eine Landschaft, die gleichzeitig natürlich und fast außerirdisch wirkt.

Quelle: Website City of the Rocks, Copilot + AMen

🌵 Kleiner Desert Botanical Garden

Im City of Rocks gibt es neben den Felsformationen einen kleinen botanischen Bereich, in dem typische Pflanzen der Chihuahuan‑Wüste vorgestellt werden

Das Areal liegt in der Nähe des Visitor Centers und zeigt regionale Arten wie Yucca, Agaven, Wüstensträucher und einige Kakteen. Die Fläche ist übersichtlich, eher ein kurzer Lehrpfad als ein Garten, aber gut geeignet, um die lokale Vegetation im Kontext der Felsenlandschaft zu sehen.

Von hier aus startet der Hydra Trail, ein rund 1,4 Meilen langer Loop, der vom Visitor Center aus durch die südliche Felszone führt und und später in das allgemeine Wegenetz des City of Rocks übergeht.“

Truth or Consequences