Twin Peaks CG, Organ Pipe Cactus NM, AZ

1/2019

 

10 Organ Pipe Dr,
Ajo, AZ 85321

 

 

 

Der Organ Pipe Cactus ist ein wunderschöner Park direkt an der mexikanischen Grenze. 1937 wurde er zum National Monument ernannt, ist 517 Quadatmeilen groß und beherbergt die größte in der Natur vorkommende Population der Organ Pipe Kakteen in den Vereinigten Staaten.

Der Twin Peaks Campingplatz ist sehr schön angelegt; man steht inmitten riesiger Kakteen. allerdings ohne Wasser und Strom.

Trotz des Shutdowns war der Platz geöffnet und wurde durch freiwillige Camphosts gut in Schuss gehalten. Zwar war der Shutdown an dem Tag an dem wir ankamen gerade beendet, aber noch nicht umgesetzt, so dass wir uns einen freien Platz suchen konnten, da ja in den letzten Wochen keine neuen Reservierungen angenommen wurden.

 

 

So sieht das Ende eines Shutdowns aus: zwei Ranger gehen herum und teilen mit, wie der weitere organisatorische Verlauf in den nächsten Tagen aussehen sollte.

 

 

Empfehlenswert ist der Besuch des Visitor Centers, das an unserem zweiten Tag das erste Mal seit 5 Wochen wieder geöffnet hatte. Leider fanden in der Woche noch keinen Rangerprogramme statt, die wir immer gerne besuchen, da zunächst verständlicherweise wichtigere Aufgaben zu erledigen waren.

Das Visitorcenter wurde nach dem Ranger Kris Eggle benannt, der 2002 in der Ausübung seines Dienstes von illegalen mexikanischen Grenzverletzern erschossen wurde.

  

Da der sich der Organ Pipe 31 Meilen mit der mexikanischen Grenze teilt, wird auf großen Schildern davor gewarnt, alleine zu laufen, immer auf die Umgebung zu achten, die Autos verschlossen zu halten und verdächtige, ungewöhnliche Vorfälle zu melden.

 

 

Leider sind viele Wege für Hunde gesperrt. Erlaubt sind Hunde auf dem 2,5 Meilen langen Palo Verde Trail vom Campingplatz zum – und auf dem kurzen 0,15 Meilen langen Lehrpfad am Visitor Center.

Ein kurzer schöner, kurzer Weg ist der Desert View Trail, der am Gruppencampingplatz losgeht und 1,1 Meilen durch eine vielfältige Kakteenlandschaft führt.

 Saguaro und Organpipe

 

Deutlich länger, nämlich 4,2 Meilen (hin und zurück) ist der Weg zur Victoria Mine. Der Weg zieht sich ziemlich hin, ist aber schön zu laufen und führt zu einer – wen wunderts – Mine und einem Schacht.

  

 

Der insgesamt 42 Meilen lange Puerto Blanco Drive, führt viele Meilen an der mexikanischen Grenze entlang, die gerade einmal aus einem Zaun besteht, war seit dem og.g Vorfall mit Kris Eggle lange Zeit nicht mehr durchgängig befahrbar und wurde erst 2014 wieder für den touristischen Verkehr geöffnet. Für die Straße wird 4-Rad Antrieb empfohlen; einigermaßen befahrbar ist der erste Abschnitt des nördlichen Teils und der südliche Teil bis zum Senta Basin, aber Spaß macht es echt nicht.

  

 

Weitaus besser zu befahren, aber immer noch nicht gut ist der 34 Kilometer lange Ajo Mountain Drive. Zwar dürfen hier auf Wohnmobile bis 25 ft fahren aber das würde ich unserem Gefährt nicht antun wollen.

Auf dem, im Visitor Center erhältlichen Plan sind verschiedene Punkte eingezeichnet, es gehen ein paar Wanderwege ab, zwei Picknickplätze sind eingezeichnet, aber auch an anderen Punkten gibt es Picknickbänke mit teils sehr schöner Aussicht.

Der Ajo Mountain Drive ist kostenpflichtig: wir waren etwas verunsichert, da auf dem Schild am Anfang der Straße, verschiedene Karten aufgeführt waren, die hier gelten, der America the Beautiful aber nicht dabei war. Auf Nachfrage im Visitor Center wurde uns aber bestätigt, dass wir nicht illegal unterwegs waren.

 

 

 

 

 


 

Und dann gab es noch die Sache mit den Packrats. Wir wunderten uns, warum alle Camper ihre Motorhauben offen stehen ließen.

Das sah dann so aus

Und so würde es sonst unter de Motorhaube aussehen, wenn die Mäuse Party machen.

 

(Darstellung eines Packratsnests im Visitor Center)