Quitaque, TX – Caprock Canyons State Park

31.03.-03.04.2026

850 Caprock Canyons Park Rd, Quitaque, TX 79255

Latitude: 34.410296 – Longitude: -101.053264

Im Caprock Canyons State Park bekamen wir leider nur noch drei einzelne Nächte, was etwas lästig war, weil es viel Zeit kostet, weil man nicht nur zusammenpacken, sondern sich auch jedesmal neu anmelden muss.

Der Honey Flat Campground mit 46 Sites ist der Einzige, der für Wohnmobile geeignet ist. Es gibt Strom und Wasser an den Plätzen, dazu Picknicktische, Shelters, Feuerstellen und eine allgemeine Dumpstation..

Ansonsten ist der Caprock Canyons ein sehr schöner Park, nicht ganz so spektakulär wie andere Canyons, die wir schon besucht hatten. Dafür laufen aber Bisons frei herum und tummeln sich auf der Straße.

Wir blieben drei Nächte, wenn man nicht ausführlich wandern möchte, würden aber auch zwei reichen. Jürgen lief mit den Hunden den 2,3 Meilen langen Eagle Point hinunter

Sehr gut gefallen haben mir die sattgrünen Büsche und Bäume vor den roten Felsen.

Der Caprock Canyon liegt im Panhandle von Texas, am östlichen Rand des Llano Estacado mit einer beeindruckenden roten Sandsteinlandschaft mit tief eingeschnittenen Canyons..

Die Region war seit der Folsom‑Zeit besiedelt; bedeutende Fundstellen liegen am heutigen Lake Theo. Später nutzten Apache und Comanche die Canyons als Jagd‑ und Rückzugsgebiet – ab dem 19. Jahrhundert prägten Rancher – besonders Charles Goodnight – das Gebiet.

Der Staat Texas erwarb das Land 1975 und eröffnete den Park 1982.

Er ist heute vor allem für die Texas State Bison Herd bekannt – die letzten Nachfahren der von Charles Goodnight Ende des 19. Jahrhunderts vor der Ausrottung geretteten Plains‑Bisons. Eine kleine, genetisch besondere Herde lebt heute frei im gesamten Park und gilt als die letzten der ursprünglichen Southern‑Plains‑Bisons. Sie wird vom Staat Texas in einem langfristigen Schutzprogramm betreut und bewegt sich frei im gesamten Park, oft direkt entlang der Straßen und Trails.

Geologisch zeigt der Canyon die typischen roten Sedimente der Quartermaster‑Formation, die durch Wasser und Wind zu steilen Wänden, Seitenschluchten und Plateaus geformt wurden. Die Caprock‑Stufe markiert hier den Übergang von der Hochfläche zu den tiefer liegenden Rolling Plains.

Ein weiteres besonderes Element ist die Caprock Canyons Trailway, ein über 100 Kilometer langer Rail‑Trail auf einer ehemaligen Bahnstrecke. Er führt durch Brücken, Tunnels und weite Prärieabschnitte – darunter der bekannte Clarity Tunnel, Heimat einer großen Fledermauskolonie im Sommer.

Caprock Canyon wirkt weniger touristisch als Palo Duro, dafür ursprünglicher: viel Raum, wenig Infrastruktur, klare Wegeführung und eine Landschaft, die durch Licht, Farbkontraste und offene Räume definiert wird.

Sehr gut gefallen haben mir die sattgrünen Büsche und Bäume vor den roten Felsen.

Quelle: Copilot ,Texas Parks & Wildlife Department+ AMen

Schockierend fand ich einige der Städte, durch die wir hier hindurchfuhren: runtergekommen, verwahrlost, geschlossene Geschäfte einfach nur trostlos und tot