Roswell, NM

03/2026

Wenn man in der Gegend von Roswell unterwegs ist, gehört ein Abstecher in die Stadt einfach dazu.

Roswell lebt den UFO‑Mythos von 1947 bis heute – überall in der Main Street tauchen kleine Aliens, bunte Schilder und schräge Deko auf.

Heute weiß man, dass die damaligen Trümmerteile zu einem Spionageballon‑Projekt gehörten. Die Mischung aus Geheimhaltung, widersprüchlichen Aussagen und reichlich Fantasie machte die Geschichte trotzdem zum größten UFO‑Mythos überhaupt.

Egal – wir waren da.

Roswell ist ausgesprochen hundefreundlich. Die Hunde durften mit ins International UFO Museum, in den The Roswell Spacewalk und später auch in den Innenraum der Black Cock Brewery, was bei der Hitze wirklich angenehm war.

Das International UFO Museum liegt direkt an der Main Street von Roswell und ist so etwas wie das Herzstück des lokalen UFO‑Mythos. Das Museum ist einfach aufgebaut, aber überraschend umfangreich. Neben der bekannten „Crash‑Story“ von 1947 zeigt es Zeitungsartikel, offizielle Dokumente, alte Fotos, Modelle und eine Reihe von Ausstellungsstücken, die die damalige Stimmung ganz gut einfangen.

Vieles wirkt bewusst nostalgisch – ein Mix aus Archivmaterial, Dioramen und Infotafeln, der eher an ein historisches Museum erinnert als an eine moderne Ausstellung. Genau das macht aber den Charme aus: Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie sich die Geschichte über Jahrzehnte verselbstständigt hat.

Spannend ist vor allem, wie das Museum die verschiedenen Versionen des Vorfalls nebeneinanderstellt: die ersten Presseberichte, die späteren Dementis, die Spekulationen und schließlich die Erklärung rund um das Spionageballon‑Projekt. Man versteht schnell, warum Roswell bis heute von diesem Mythos lebt.

Der The Roswell Spacewalk liegt nur ein paar Schritte vom Museum entfernt und ist eine kleine, dunkle Indoor‑Attraktion mit Schwarzlicht, Neonfiguren und einfachen Szenen rund um Aliens und Weltraum. Der Rundgang ist kurz und eher wie ein begehbares Kunstprojekt aufgebaut – ein Mix aus bemalten Wänden, leuchtenden Installationen und ein paar Effekten, die an alte Jahrmarkt‑Geisterbahnen erinnern.

Man merkt, dass hier viel Handarbeit drinsteckt, aber es ist definitiv Geschmackssache. Für uns war es eher ein „einmal gesehen reicht“-Erlebnis, auch wenn die Idee dahinter sympathisch ist und gut zu Roswells spielerischem Umgang mit dem UFO‑Mythos passt.

Quelle: Copilot + AMen

Der Abschluss des Tages fand in der Black Cock Brewery statt,

Bottomless State Park, Roswell