24.04.2026
Ein sehr schöner Campingplatz, der direkt am alten Flussarm des Arkansas River liegt Er verfügt über 21 Sites, teils mit überdachten Sitzbereichen, mit Strom‑ und Wasseranschluss viele davon direkt am See. Außerdem gibt es eine Bootsrampenanlage, Picknickbereiche und einen Spielplatz.




Entgegen meiner ursprünglichen Annahme handelt es sich nicht um einen Statepark, sondern wird vom des USACE, (U.S. Army Corps of Engineers) verwaltet.
Leider hat es an diesem Tag sehr stark geregnet, schon die Fahrt vom Petit Jean Statepark war heftig, somit fiel die geplante Tour in das 20 Minuten entfernte Little Rock aus.
Etwas verwirrend war, dass eigentlich alle Plätze als „Disabled“, also bevorzugt für Leute mit Behinderung, ausgeschrieben waren, die eigentlich nicht reserviert werden dürfen.
Trail of Tears Wasserroute
Das Gelände ist ein dokumentierter
Abschnitt der Trail‑of‑Tears‑Wasserroute.

Zwischen Lake Dardanelle und Little Rock verlief ein Abschnitt der Wasserroute, auf der Tausende Cherokee – Männer, Frauen und Kinder – 1838 den Arkansas River hinabgetrieben wurden. Grundlage war das Indian Removal Act von 1830, das die zwangsweise Umsiedlung der Cherokee aus dem Südosten der USA in das heutige Oklahoma anordnete.
Die Wasserroute begann in Tennessee und führte über den Tennessee‑, Ohio‑, Mississippi‑ und Arkansas River rund 1.300 Meilen westwärts. Die Transporte erfolgten auf Dampfschiffen mit angehängten Keelboats, ähnlich wie heutige Schubverbände aus Schleppern und Bargen.
Ein Bericht von Lt. Whiteley aus dem Juli 1838 beschreibt die Lage: „…viel Krankheit in der Gruppe, Masern und Sommerfieber… wir warten auf ein Boot mit geringem Tiefgang…“.
Die Fahrt wirkte zunächst einfacher als der Landweg, doch die Realität war hart: Seuchen, Brände an Bord, extreme Wetterlagen und schwankende Wasserstände machten die Reise gefährlich.
Gerade auf dem Arkansas River wurde das Wasser flach, so dass die Boote oft über Sandbänke gezogen werden mussten. Viele Gruppen waren erschöpft und krank, gefangen zwischen Epidemien und der Entscheidung, ob sie den Fluss verlassen und zu Fuß weitergehen sollten.

Bild: Copilot
Entlang dieser Route – etwa bei Lake Dardanelle, Cadron Settlement Park und Mount Holly Cemetery – erinnern heutige Gedenkorte an die Strapazen und Verluste dieser Zwangsumsiedlung.
Willow Beach liegt an einem dokumentierten Abschnitt dieser Wasserroute, an dem Cherokee‑Gruppen wegen flacher Stellen des Arkansas River besonders schwierige Bedingungen vorfanden 1516.
Leider sind mir aus irgendwelchen Gründen im Zeitraum von 14 Tagen eine Menge Bilder abhanden gekommen, so dass ich notgedrungen einige von der KI erstellen lassen musste.
