Chiricahua National Monument, AZ

02/2019, 02/2026

Chiricahua NM
12856 E Rhyolite Creek Rd
Willcox, AZ 85643
(520) 824-3560

Das Chiricahua National Monument im Südosten Arizonas gehört zu den markantesten Felslandschaften des Südwestens. Die heutigen Hoodoos entstanden vor rund 27 Millionen Jahren, als die Turkey Creek Caldera ausbrach und eine mächtige Schicht aus Rhyolith‑Tuff ablagerte. Über lange Zeit formten Frost, Wasser und Wind daraus die schmalen Türme, Balancing Rocks und engen Felspassagen, die das Gebiet prägen.

Die Chiricahuas sind Teil der Sky Islands, isolierter Gebirgsinseln mit schnellen Vegetationswechseln von Wüste über Eichenwald bis zu hochgelegenen Kiefernzonen. Auf wenigen Kilometern ändern sich Klima und Vegetation deutlich, was die Region ökologisch besonders macht.

Die Berge waren über Jahrhunderte Heimat der Chiricahua Apache, die das Gebiet als Rückzugsraum, Jagdgebiet und saisonalen Lebensraum nutzten. Die zerklüfteten Canyons boten Schutz und gute Übersicht über die umliegenden Ebenen. Führende Gruppen um Cochise und später Geronimo hielten sich in den umliegenden Bergketten auf, bevor sie im späten 19. Jahrhundert durch die US‑Armee verdrängt und schließlich deportiert wurden.

Mit der Ausweisung der Apache‑Gruppen endete die indigene Nutzung des Gebiets. 1924 wurde es zum National Monument erklärt. Viele der heutigen Wege, Mauern und Picknickbereiche stammen aus den 1930er‑Jahren, als das Civilian Conservation Corps hier arbeitete.

Quelle: Copilot + AMen

Die meisten Trails waren für Hunde gesperrt, aber auf dem Weg zum Visitor Center (0,6 Kilometer) und zur Faraway Ranch, (ca 4 km hin und zurück), der schwedischen Einwanderer Emma und Neil Erickson, durften sie immerhin mit.

Sehr schön ist der Scenic Drive, der 13 Kilometer lang kurvenreich, vorbei an mehreren Aussichtspunkten zum höchsten, mit dem Auto erreichbaren Punkt, dem Massai Point führt.

Wer sehr wenig Zeit hat, sollte sich wenigstens den 0,8 km langen Nature Trail um den Massai Point und zum Aussichtspunkt herum gönnen. Ein paar Meter oberhalb des Parkplatzes steht ein kleines Exhibit Häuschen mit Blick auf die Felsformation „Cochise“

Von hier aus hat man nach allen Seiten einen fantastischen Blick auf die Felsformationen; vor allem beim Sonnenuntergang; leider war es etwas bewölkt, als wir abends oben waren.

Das Highlight war zweifelsohne der Echo Canyon Trail, vom gleichnamigen Startpunkt aus.

Da die Wege hier oben für die Hunde verboten waren, liefen wir getrennt; Jürgen bis zur Grotto und wieder zurück – ich entschied mich, statt den ganzen Weg wieder hoch zu laufen, knapp 2 Kilometer  weiter bis zum Visitorcenter hinunter zu gehen

Ein sehr schöner Weg, insgesamt 6,8 Kilometer, meistens bergab, aber nicht ganz einfach zu laufen, weil es teilweise keinen Weg im üblichen Sinn gab, sondern man über Felsbrocken und Stufen steigen musste. Auf jeden Fall sehr spektakulär im oberen Bereich, im unteren Bereich führte der Lowe Rhylolite Trail durch schattigen Eichenwald und teilweise lag noch Schnee auf dem Weg.

Das Visitor Center

Besuch am Frühstückstisch: ein Grey Breasted Jay

Fotoalbum 30 Bilder

Chiricahua National Monument, AZ

Willcox, AZ – Chiricahua National Monument – Bonita Campground

Willcox, AZ – Chiricahua NM – Boondocking