Fort Bowie National Historic Site, AZ

02/2019

P.O. Box 158
Bowie, AZ 85605
Phone:
520-847-2500

Etwa 15 km vom Chiricahua NM entfernt führt eine ungeteerte, aber trotzdem gut gefahrbare Straße, die Apache Pass Road, 12 Meilen lang von der 186 zum Parkplatz des Fort Bowie National Historic Site. Vorbei an der Butterfield Stage Station und dem Friedhof führt ein insgesamt 7.7 km langer, schöner Weg, vor allem auch weil Hunde erlaubt, sind hinauf zum Fort Bowie. Einen Höhenunterschied von immerhin 197 Meter muss man überwinden.

Oben erwartet den erfolgreichen Wanderer ein informatives Visitor Center, Toiletten und ein Trinkwasserbrunnen  und natürlich die Ruinen des alten Forts.

Deutlich unwegsamer, aber dafür mit spektakulärem Ausblick über das Fort und die ganze Gegend ist der Rückweg, den man alternativ nehmen kann.

Die Fort Bowie National Historic Site erinnert an den fast 25-jährigen erbitterten Konflikt zwischen den Chiricahua Apachen und der  US Armee. 1857 bekam John Butterfield den Auftrag eine Postkutschenlinie zwischen St. Louis (Missouri) und San Francisco (Californien) zu betreiben.

Zwei Jahre ging es gut, die Indianer erlaubten die Durchfahrt, bekamen Geschenke und lieferten Brennholz, Fälschlicherweise wurde Cochise beschuldigt, ein weißes Kind  entführt und Vieh gestohlen zu haben.

Der 2. Leutnant George Bascom nahm während einer Verhandlung Cochise und einige seiner Krieger gefangen, Cochise konnte fliehen und es kam zu einer Schlacht am Apache Pass, in deren Folge sich Cochise mit seinen Leuten in die Chiricahua Berge zurückziehen musste.

Colonel George Washington Bowie baute nach einem Überfall der Apachen 1862 das erste Forts Bowie, im Jahr 1868 wurde jedoch ein zweites, stärkeres Fort Bowie gebaut, das über 30 Jahre lang im  Mittelpunkt militärischer Operationen stand.

Die Apachen wurden schließlich mit der Kapitulation von Geronimo im Jahr 1886 unterworfen und die Chiricahua-Apache nach Florida und Alabama verbannt. Zunächst wurde das Fort als Reisestation genutzt, bis ese 1894 vollständig aufgegeben wurde

Im Jahr 1964 wurde der Ort zur National Historic Site erklärt. Heute sieht man noch die Überreste von Fort Bowie sowie die Lehmmauern verschiedener Postgebäude und die Ruinen der Butterfield Stage Station.

Der Rückweg

Fort Bowie 1894

An diesem ruhigen Januartag im Jahr 1894 werfen die frühen Morgenfeuer von Fort Bowie einen rauchigen Dunst über den Posten. Hier, auf dem Overlook Ridge, trotzt ein einsamer Fotograf, Alther Feldman aus Tucson, der morgendlichen Kälte. Er wird eine der letzten und umfassendsten Photographien aufnehmen, die je von diesem Posten gemacht wurden. Das Foto zeigt Fort Bowie auf dem Höhepunkt seiner Blütezeit.

Um sich zu orientieren, stellen Sie sich die Ranger-Station an dem großen Heuhaufen in der unteren linken Ecke des Forts vor. Links vom Heuhaufen befinden sich der Corral und die Ställe. Die flachgedeckte, aus Lehm errichtete Kantine befindet sich ganz unten rechts. Ein hoher, stählerner Fahnenmast, kaum sichtbar, markiert die Mitte des Paradeplatzes. Unmittelbar hinter dem Fahnenmast ist am Hang das große Hospital zu sehen.

Vom Ende des Geronimo-Krieges im September 1886 bis zur Aufgabe des Forts im Oktober 1894 werden die Gebäude und die Landschaft attraktiver, und die Annehmlichkeiten für die Soldaten wuchsen.
Die 1886 gepflanzten Cottonwood-Bäume wachsen schnell und beschatten die Offiziersreihen. Auf einem unbefestigten Platz, der in der oberen rechten Ecke des Paradeplatzes zu sehen ist, wird Tennis gespielt, um sich die zunehmende Freizeit zu vertreiben.
Zwischen dem Krankenhaus und dem linken Ende der Offiziersreihe stehen die zweistöckigen Quartiere der kommandierenden Offiziere im viktorianischen Stil. Die kurvenreiche Straße über die Sattelallee und links vom Fort führt hinunter zur Bärenquelle. Von dort aus pumpte die Armee Wasser in ein Reservoir hinter dem Quartier des kommandierenden Offiziers. „Die Reihen von Feldfrüchten am unteren Hang hinter der Kavalleriekaserne sind eigentlich Brennholzstapel. Auf der anderen Seite des Flusses, unten links vom Brennholz, steht eine dampfbetriebene Eismaschine, die 1887 installiert wurde. Das Eis konserviert nun verderbliche Waren, stellt Eiscreme her und kühlt Soldatenbier.
Neun Monate nach Feldmans Besuch verließ die Armee Fort Bowie. Die Anwohner retteten schnell das Holz aus den vakanten Gebäuden für den Eigenbedarf. Zurück blieben nur freiliegende Lehmwände, die unter den Stürmen des Apache Passes zerbröckelten.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Fort Bowie, Arizona, National Historic Site