Zion National Park, Utah

Zion National Park
1 Zion Park Blvd.
State Route 9 
Springdale, UT 84767

Der Zion Nationalpark liegt im Südwesten Utahs und wird vom Zion Canyon geprägt, den der Virgin River über lange Zeit in die Sandsteinfelsen eingeschnitten hat. Die teilweise mehrere hundert Meter hohen Felswände zeigen je nach Lichteinfall unterschiedliche Rot-, Braun- und Cremetöne.

Geologie des Zion Nationalparks

Die Felslandschaft des Zion Nationalparks entstand über einen Zeitraum von mehreren hundert Millionen Jahren. Unterschiedliche Ablagerungen aus Meeren, Flussläufen und Wüsten bildeten nach und nach mächtige Gesteinsschichten. Besonders prägend ist der Navajo-Sandstein, der vor etwa 180 Millionen Jahren aus den Ablagerungen einer riesigen Wüstenlandschaft entstand.

Die damaligen Sanddünen wurden im Laufe der Zeit verdichtet und zu massivem Sandstein verfestigt.

Später wurde das Gebiet des Colorado Plateaus durch geologische Kräfte angehoben.

Der Virgin River und seine Nebenflüsse schnitten sich daraufhin immer tiefer in die Gesteinsschichten ein und formten den heutigen Canyon. Dabei entstanden die steilen Felswände, schmalen Schluchten und unterschiedlich widerstandsfähigen Gesteinsformationen, die das Landschaftsbild des Parks bestimmen. Dieser Prozess dauert bis heute an.

Quelle: ChatGPT + AMen

Visitor Center

Das Visitor Center markiert den Übergang vom Ort Springdale in den Nationalpark.

Hier beginnt für die meisten Besucher die Erkundung des Parks und von hier aus starten die Shuttlebusse und fahren bis zur Endhaltestation am Temple of Sinawava.

Die Shuttlebusse verkehren in der Regel während der Hauptsaison von Frühjahr bis Spätherbst, wenn das Besucheraufkommen im Zion National Park besonders hoch ist und über die Weihnachtsfeiertage. In dieser Zeit ist die Zion Canyon Scenic Drive für Privatfahrzeuge gesperrt, sodass die wichtigsten Wanderwege und Aussichtspunkte nur mit den Shuttlebussen erreichbar sind.

Das Gebäude selbst wurde energieeffizient geplant und gilt als Beispiel dafür, wie sich moderne Architektur an die klimatischen Bedingungen der Wüstenregion anpassen kann.

Mein Tipp: es macht Sinn zunächst bis zur Endstation am Temple of Sinawava. Da unterwegs nur wenige Fahrgäste aussteigen, sind die Shuttlebusse oft so voll, dass man später mit etwas Pech auf den nächsten Bus warten muss.

Auch die Parkplätze im Park waren schon sehr früh voll; man kann zwar außerhalb in Springdale parken, aber auch da ist es recht busy.

Civilian Conservation Corps (CCC)

Auch im Zion National Park war das Civilian Conservation Corps (CCC) aktiv für den Aufbau der Infrastruktur im Zion National Park.
Sie errichteten die Säulen am Südeingang und das Amphitheater am South Campground.
Neben den Bauarbeiten bekämpften sie Waldbrände und pflanzten Bäume und Pflanzen.

Zion Canyon

Der meistbesuchte Bereich ist natürlich der Zion Canyon, das tiefe Tal des Virgin River mit bekannten Punkten wie Angels Landing, The Narrows und dem Zion Canyon Scenic Drive.

Hinter dem Visitor Center beginnt der Pa’rus Trail, der entlang des Virgin River führt und als einziger Wanderweg im Zion National Park mit angeleinten Hunden genutzt werden darf.

Hinter dem Visitor Center beginnt der Pa’rus Trail, der entlang des Virgin River führt und als einziger Wanderweg im Zion National Park mit angeleinten Hunden genutzt werden darf.

Bild KI erstellt

Er verbindet das Visitor Center mit Canyon Junction, an der die Straße zum East Entrance abzweigt und führt durch den Zion-Mount-Carmel Tunnel in den östlichen Parkbereich führt.

Canyon Junction Bridge

Bild KI erstellt

Von der Junction hat man auch einen schönen Blick auf die Canyon Junction Bridge. eine der schönsten aussichtspunkte im Zion National Park, mit einem beedindruckecken Blickk auf den Virgin River und die markanten roten Felswände rund um den berühmten Watchman.

Human History Museum – Geschichte des Zion Canyon

Der Pa’rus Trail führt auch am Zion Human History Museum vorbei, das über die Geschichte des Parks und seiner früheren Bewohner informiert.

Historische Exponate und Fotografien erzählen von den Menschen und der Geschichte des Zion Canyon. Zum Museum gehören die Überreste früherer Obstgärten und Bewässerungsanlagen. Auch die Rancherfamilie Crawford und der Maler Thomas Moran, der Zion 1873 porträtierte, sind Teil dieser Geschichte.

Durch die großen Panoramafenster bietet sich zudem ein schöner Blick auf die markanten Felsformationen der Umgebung.

Zion Lodge

Die Zion Lodge ist die einzige Unterkunft innerhalb des Zion National Parks. Sie wurde in den 1920er-Jahren erbaut und liegt im Zion Canyon an der Zion Canyon Scenic Drive

Durch ihre zentrale Lage ist sie ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und die Erkundung des Parks. Neben den Lodge-Gebäuden gehören auch mehrere historische Cabins zur Anlage.

Während der Shuttle-Saison ist die Lodge mit dem Parkbus erreichbar, für Übernachtungsgäste ist die Zufahrt mit dem eigenen Fahrzeug erlaubt.

Wanderwege

Weeping Rock Trail (Station 7), ein 0,6 Kilometer kurzer steiler Weg zu einem Wasserfall.

Der untere Teil des Felsens wurde weggewaschen und das Wasser fällt über den Überhang; im Felsen ist eine begehbare Kuhle, so dass man hinter dem Wasserfall steht.


The Grotto Trail (Stationen 6,5): 1,6 km, ein einfacher Weg, der „The Grotto“ mit der Zion Lodge vebindet. Ich fand ihn eher langweilig.


Lower Emerald Pool (Station 5): ein 1,9 km langer Weg zu einem Wasserfall, von der Beschreibung ähnlich dem Weeping Rock. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, waren der Mid und oder Upper Emerald Pool gesperrt.

Angels Landing

Der Gatte wagte sich an Angels Landing (ich kenne meine Grenzen), Startpunkt Haltestelle 6, „The Grotto“. Er hat eine Länge von 8,7 km und ist als anstrengend ausgewiesen. Das stimmt tatsächlich, schon die Höhendifferenz von 453 m ist heftig. Das letzte 0,5 Meilen lange Wegstück ist nicht nur steil, sondern auch etwas für Kletterer und Schwindelfreie, denn man befindet sich immer sehr nahe am Abgrund. Ketten erleichtern den Aufstieg und bilden natürlich auch einen Engpass, an dem sich die Helden stauen.


Der Blick über den gesamten Zion ist aber die Anstrengung wert. Sagt man. Ich werde es nie erfahren


Vier Tage später kam ein Tourist dort zu Tode; er wurde ein paar Tage vermisst und ein später tot aufgefunden.

Checkerboard Mesa Felsformation und Wüstenlandschaft

Die Checkerboard Mesa liegt nahe dem Osteingang des Zion-Nationalparks und fällt sofort durch ihr schachbrettartiges Muster auf. Die markanten waagrechten und senkrechten Rillen entstanden über Millionen von Jahren durch Verwitterung des Navajo-Sandsteins. Der Felsen zählt zu den bekanntesten und beeindruckendsten Fomrationen entlang des Zion-Mount-Carmel Highway und markiert den Übergang vom Zion Canyon zur höher gelegenen Ostseite des Parks.

Zion-Mount-Carmel-Tunnel

Für die Durchfahrt des Zion-Mount-Carmel-Tunnel aus den 1930er Jahren, der den Canyon mit dem östlichen Parkgebiet verbindet, gelten für größere Wohnmobile besondere Durchfahrtsregelungen. Diese Regelungen wurden im Juni 2026 angepasst, d.h. wir würden mit unserem Forester – wegen der Breite -nicht mehr durchfahren dürfen.

Kolob Canyon

Der Kolob Canyon ist der dritte der Nordwesteingang zum Zion National Park. Man erreicht ihn über die Interstate 15, 60 Kilometer nördlich von Springdale.
Da es samstags sehr voll im Zion ist und viele Wege und Aussichtspunkte gesperrt waren bot sich der Ausflug dorthin an. Leer war es dort auch nicht aber kein Vergleich mit dem Zion Canyon.


Über einen 8 Kilometer langen Scenic Drive erreicht man den Timber Creek Overlook Trail, einen insgesamt 1,6 km langen Weg, der zu einem sehr schönen Rundumaussichtspunkt führt. Unterwegs gehen ein paar weitere längere Trails ab, (zum Beispiel der 22,5 km lange La Verkin Creek Trail, noch einmal 0.6 km bis zum Kolob Arch und wem es immer noch nicht reicht kann noch einmal 8 km weiter zum Taylor Creek Trail laufen).

Zion National Park, Utah

Watchman Campground, Zion National Park

La Verkin, Boondocking

Durchfahrt duch den Mount Carmel Tunnel

Informationstafeln im Zion