13.04.2026
Der Robbers Cave State Park liegt in den waldreichen Hügeln Oklahomas und ist vor allem für seine zerklüfteten Felsformationen und Höhlen bekannt.

Der Legende nach nutzten einst Outlaws die abgelegenen Verstecke der Gegend als Unterschlupf, was dem Park seinen Namen gab.
Im State Park gibt es mehrere Campingbereiche, darunter auch einige ausschließlich für Zeltcamper. Besonders gut gefallen hat uns der Bereich Old Circle, der idyllisch und ruhig mitten im Wald liegt

Unglücklicherweise wählten wir den Deep Ford, der ein Premiumplatz sein und am Fluss liegen sollte, aber der war allerdings eine Enttäuschung.




Tatsächlich floß in 50 Meter Entfernung der Fourche Maline vorbei, ein Flüsslein, an dem ausschließlich Angler ihre Freude hatten.
Darüber hinaus lag er direkt an einer ziemlich stark befahrenen Straße und dreckig war er außerdem und somit fiel die geplante zweite Nacht aus.


Trotzdem, der Statepark selbst hat uns gut gefallen, am Lake Carlton sitzt es sich schön, das Nature Center ist klein, aber nett gemacht.


Sehr schön war der kurze Aufstieg zur Robbers Cave, die wie der Name schon sagt, als Versteck genutzt wurde.
Sie ist ein natürlicher Spalt im Sandstein, die man über keinen klar definierten Weg – sondern immer über die Felsstufe nach oben – erreicht.
Sie ist eher ein felsiger Überhang, liegt in einer Sandsteinformation und entstand durch Erosion, ausgehöhlt durch Wind und Wasser.
Berühmt wurde die Höhle durch ihre angebliche Nutzung als Versteck für Banditen wie Jesse James und Belle Starr. Belege dafür sind dünn, aber die Lage passt: abgelegen, schwer einsehbar, mit guten Fluchtmöglichkeiten durch die umliegenden Hügel.






Auch im Robber’s Cave war der Civilian Conservation Corps (CCC) sehr aktiv.
In den 1930er Jahren legten die Teams viele der heutigen Wege an, bauten steinerne Treppen und Stützmauern rund um die Höhle und errichteten einfache Funktionsgebäude im damaligen Parkzentrum.


Das Bootshaus am Lake Carlton, gebaut aus heimischem Stein und Holz, Juni 1946
CCC‑Badehaus am Ufer des Lake Carlton. Juni 1940
Typisch für den CCC-Stil sind grob behauene Sandsteinblöcke, massive Stufen und eine funktionale Bauweise ohne dekorative Elemente.
Auch die frühen Zugänge zum Lake Carlton und mehrere Campbereiche gehen auf diese Arbeiten zurück. Viele Hauptwege folgen bis heute den ursprünglichen Routen aus der Zeit des CCC.








