Bisbee, AZ

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1877 wurde auf der Suche nach abtrünnigen Apachen eine Aufklärungseinheit von Scouts und Kavalleristen der US-Armee in die Mule Mountains geschickt. Hierbei entdeckte der zivile Fährtensucher Jack Dunn Anzeichen von Mineralisierung, die auf das Vorhandensein von Blei, Kupfer und möglicherweise Silber hindeuteten. Es wurden Claims in der späteren Stadt Bisbee abgesteckt und Schürfer und Spekulanten kamen in die Mule Mountains, in der Hoffnung, dort reich zu werden. Es wurden zahlreiche Erzkörper gefunden, und Bisbee wurde bald als „Königin der Kupferlager“ bekannt.

Die Stadt selbst ist sehr hundefreundlich, die Hunde dürfen in viele Kneipen – Brauereien sowieso – mit hinein.


Die Altstadt lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden, aber es gibt auch geführte Jeep- und Golfcarttouren (28 $ pro Person, Hunde dürfen mitgenommen werden).
2020 ließen wir uns von Monty, dessen tolle Gemälde und Spray Paints Arts überall in der Historic Town zu finden sind durch die Stadt kutschieren.

Bekannt sind die „1000 Treppen“, 9 Sets von historischen Treppen und Straßen über die Stadt verteilt. Jedes Jahr im Oktober findet eine Challenge statt: auf einem 4,5 Meilen langen Parcour müssen die Teilnehmer mehr als 1000 Treppenstufen bewältigen. Die Besteigung dieser Treppen und das Bisbee Mining & Historical Museum haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben

Ein paar Kilometer außerhalb der Stadt, kann man einen Blick in die Lavender Pit Copper Mine werfen, die von 1917 bis 1974 betrieben wurde. Das Pit ist in Nord-Süd  Richtung 1,2 Kilometer breit,1,5 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle 259 Meter tief.


Kneipen und Restaurants:

Wir besuchten die Stock Exchange Brewery. Sie war sehr leer, aber da es in den anderen Kneipen mit Life Music recht laut zuging und teilweise zu voll war, war es gerade richtig für uns.

Bild: Besuch von Ziege Ruby

Die Old Bisbee Brewing Company ist sehr klein und war am ersten Abend zu voll. Wir hätten sehr schön draußen sitzen können, aber trotz Gasheizung wollten wir das jetzt nicht unbedingt. Im Gegensatz zur Stock Exchange Brewery sitzt man hier direkt neben den Braukesseln.

Die St. Elmo Bar ist seit 1902 ununterbrochen geöffnet und ist somit die älteste durchgehend geöffnete Bar in Arizona. Als wir reinschauten war es nicht allzu voll und laut, bis dann aber im Nebenraum eine grottenschlechte Lifemusic startete.

Das Frühstück im empfohlenen Ana’s Seasonal Kitchen fiel leider wegen dortigem Wasserschaden aus und inzwischen ist das Restaurant dauerhaft geschlossen.

Sehr gut und preiswert lässt es sich im High Desert Market and Cafe frühstücken.

Bisbee Breakfeast Club

Eine der besten (woodfired) Pizza aßen wir im Screaming Banshee, 200 Tombstone Canyon Rd., Bisbee, AZ

Da wir uns (2019) auf dem Weg zu Chiricahua NM befanden, also ziemlich abseits der Zivilisation, deckten wir uns mit einer sehr leckeren Pizza bei der Pizzeria Tavolo (am dem Restaurant seht irritierenderweise “Table“) ein.

Um alle Kneipen und Restaurants in Bisbee abzuklappern bräuchte man ein paar Tage mehr

Bisbee

Golfcarttour duch Bisbee