Route 66, Oatman, AZ

 

Wer die Jungs und Mädels einfängt, verletzt oder auch nur belästigt bekommt es mit einem  Bundesgesetz zu tun, dass sie  unter Schutz stellt, da sie als Symbol des alten Westen gelten.

Oatman selbst ist eine typische Touristenstadt; sie besteht  aus einer Straße mit sehr vielen Souvenirshops und vor allem sehr vielen Eseln. Diese Burros sind die Nachkommen von den zahmen Lasteseln der Minenarbeiter, die in die umliegenden Berge frei gelassen wurden, als sie nicht mehr gebraucht wurden.

 

Offizell sie wild, lassen sich aber mit Karotten und anderem Eselfutter, das im Ort verkauft wird, füttern. Aber sie sind doch ziemlich frech und es wird gewarnt, dass sie auch gerne mal beißen oder treten. können. Sie marschieren und kacken ungeniert auf den Porches der Geschäfte herum und werden von Besitzern oft fortgescheucht, weil sie doch recht aufdringlich werden.

 

Man hatte uns gewarnt, dass die Esel keine Hunde mögen, weil sie sie für Kojoten halten. Entsprechend hielten wir auch eine respektvolle Distanz, trotzdem visierten 3, 4 von den Jungs und Mädels unsere Hunde an und stürmten quer über die Straße. Mit Geschrei und heftigen Armbewegungen – für meine Hunde mache ich mich auch zum Affen –ließen sich bis auf einen schnell vertreiben. Der letzte, offensichtlich der Scheffe der Gang, versuchte immer weiter die Hunde zu treten, erwischte sie aber glücklicherweise nicht.

 

Der Ort Topock, der als letztes auf der Route 66 Strecke liegt, liegt auf dem Weg zum Lake Havasu, aber außer einer nicht sehr spektakulären Brücke gibt es hier nicht viel zu sehen.

 

Route 66      Kingman, AZ     Cool Springs, AZ