Palm Springs – Windmill Farm Tour

04/2022

62950 20th Avenue
Palm Springs, CA 92262

Phone
(800) 531-5834

Wenn man von LA kommend auf der I-10 durch den San Gorgonio Pass in das Coachella Tal hinein fährt, kommt man an Hunderten von Windrädern vorbei;

die Frage wie sich dies entwickelt hat, was dahinter steckt und wie es in Zukunft weiter gehen wird, kann man sich durch eine Teilnahme an der Windmill Tour (62950 20th Avenue, Palm Springs, CA 92258, windmilltours.com) beantworten.

Am Startpunkt der Tour wird eine informative Ausstellung zum San Gorgonio Pass und zur lokalen Historie und Stand der Windenergie angeboten. Der San Gorgino Pass ist einer der windigsten Orte in ganz Südkalifornien mit häufigen Windgeschwindigkeiten von 15 mph; durch das Aufeinandertreffen von kalten Bergluft und heißer Wüstenluft entsteht hier dauernd Wind

Daran schließt sich eine Self Guided Tour mit dem eigenen Auto (oder mit gemieteten Golf Carts) an, unterstützt durch eine gut gemachte App für das Smartphone, die einem die verschiedenen Stationen erläutert.

An den ersten Halts sieht man Belege für das frühzeitige Erkennen eines Potentials für Windenergie; viel offensichtlicher aber fällt das ingenieursmäßige Scheitern ins Auge: erste Konstruktionen haben die Haltbarkeits- und Maintenance-Anforderungen krass unterschätzt. Statt in einen Prozess der ständigen Verbesserung der Konstruktion einzutreten, sind alle die frühen Versuche einfach in der Versenkung verschwunden.

Alleine der dänische Anbieter Vestas hat sich mit seinem Design und dem richtigen QC-Ansatz durchgesetzt. Man sieht drei neue große Windkraftanlagen (V90 von Vestas), geliefert aus deren Fabrikationsstätte in Colorado.

Jedes dieser Teile leistet 3 MW, kostet 5,9 Millionen $ und amortisiert sich in 18 Monaten. Windkraftanlagen liefern den billigsten Strom, in Kalifornien wird an drei Standorten wie hier ca. 1,5% des jährlichen Bedarfs produziert, some room for improvement.

Außerdem sieht man im zweiten Teil der Tour noch eine naheliegende Solarfarm (mit Hinweisen auf die sinnvolle Kombination von Solar und Windanlagen)

und ein erdgasbetriebenes Back-Up-Kraftwerk, das sehr kurzfristig bei wenig Wind zum Abdecken von Bedarfsspitzen aktiviert werden kann.

Insgesamt informativ und empfehlenswert für alle bei denen Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt.