Yuma Crossing National Heritage

Um Yumas Rolle als Tor zum Südwesten „The Gateway to the Great Southwest“ zu verstehen, muss man wissen welche Rolle das Wasser und die Furt in der Vergangenheit gespielt haben. Yuma ist die älteste Stadt, die am Colorado River gegründet wurde. Alle Wege führen – sprichwörtlich – nicht nur nach Rom, sondern hier in der Wüste auch zur Furt „Yuma Crossing“, der schmalsten natürlichen Stelle, um den – früher sicher viel wilderen – Colorado überqueren zu können.

Hier liefen alle alten Stammesrouten der Ureinwohner zusammen und es bildeten sich neue: Gila River, De Anza, Butterfield (Überland-Pferdekutschen). Hier überquerten Quechuan, Conquistadores, Padres, Abenteurer, Armeen und Einwanderer das große Hindernis Colorado River durch diese eine Furt: Yuma Crossing.

Im Jahr 1848 wurde „Yuma Crossing“ quasi zum Wort des Jahres. Präsident Polk bestätigte öffentlich die Hören-Sagen-Gerüchte vom Gold in unglaublichen Mengen in Californien und schickte damit die USA, ja die ganze Welt in den Gold-Rush. Tausende sogenannter „49“ eilten via Yuma Crossing in die Wüste um sich ihren Traum vom schnellen, großen Goldreichtum zu erfüllen.

Das Yuma Crossing National Heritage Landmark umfaßt das Yuma Territorial Gefängnis und die Colorado River State Historic Parks, Fort Yuma und mehr als drei Meilen zusammenhängende Riverfront Parks, Trails und 350 acres gewonnenes Wetland zwischen Yuma, Arizona und Winterhaven, Californien.

Im Visitor Center erfährt man die ganze Geschichte, von den frühen Indianern vom Stamm der Quechan, über große Fluten und Überschwemmungen, die Flussschifffahrt und die Zeit der großen Wanderung nach Westen, die Zähmung des Mighty Colorados durch den ersten Damm 1902 und das Yuma Siphon Projekt 1912.

Jedes Jahr verlassen 3 Trillionen Gallonen Wasser das Hoover-Damm-Staubecken; davon erhalten Nevada 100 Billionen, Arizona 900, Californien 1400 und Mexico 500. Für die Bewässerung von 230000 Acres im Umfeld Yuma, von 630000 Acres im Imperial und Coachella Valley in Californien und für das Mexicali Valley in Mexico wird der Löwenanteil dieser unglaublichen Wassermenge verwendet, große Städte wie LA, San Diego, Phoenix und Tucson spielen keine große Rolle.

Durch 8 Dämme hat sich das Gebiet am unteren Colorado zu einer der ertragreichsten Landwirtschaftszonen der Welt gewandelt. Große Änderungen an Fauna und Flora gingen einher damit. Yuma und die Quechuan Indians betreiben seit Jahren ein gemeinsames Projekt, um zumindest die East Wetlands an der Yuma Crossing in einem ursprünglicheren Zustand wiederherzustellen.

Das Visitor Center zeigt verschiedene Filme, nicht alle sind interessant. Für 7 Dollar kann man eine Freilichtaustellung besuchen.

Seite des Nationalpark Service


Die Ocean Coast-to-Coast Bridge

Die Ocean-to-Ocean Bridge wurde 1915 erbaut und ist eine durchgehende Fachwerkbrücke, die über den Colorado River in Yuma, Arizona, führt. Ursprünglich führte der transkontinentalen Ocean-to-Ocean Highway und später seinen Nachfolger, die US 80,über die Brücke,  bis 1956 eine neue Brücke im Westen gebaut wurde. Zwischen 1988 und 2001 war die Brücke für den Autoverkehr gesperrt und nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde die Brücke saniert und 2002 mit einer Umwidmung durch die Quechan-Nation und das Yuma Crossing National Heritage Area wieder für den Autoverkehr geöffnet. 2018 wurde die Brücke Teil der Historic US.

aus: Wikipedia


Southern Pacific Railroad

Yuma

Das offizielle Zentrum der Welt

Yuma Territorial Prison State Historic Park

Old Plank Road

Imperial Sand Dunes