Nördlich von Page

Diejenigen, die inmitten der Schönheiten und Geheimnisse der Erde wohnen,
sind niemals allein oder des Lebens überdrüssig

Big Water Visitor Center,

Das Visitor Center Big Water ist eines von vier Besucherzentren im Escalante-Nationaldenkmal, die jeweils ein anderes Thema haben. Das Big Water Center konzentriert sich auf die geologischen und paläontologischen Entdeckungen in dieser Region. Auf einer ganzen Seite des Zentrums befindet sich ein Wandgemälde, das zeigt, wie die Dinosaurier und ihre Lebensräume damals ausgesehen haben würden.

Die Form des Visitor Centers ist der eines Ammoniten nachempfunden, eines ausgestorbenen Meerestiers, das mit Tintenfischen der heutigen Zeit verwandt ist. Ammoniten lebten in den Weltmeeren vor 65 bis 395 Millionen Jahre und starben mit den Dinosauriern  aus.

Ammonitenfossilien werden von Paläontologen verwendet, um Gesteinsschichten weltweit zu datieren und zu korrelieren.

Das spiralförmige Wachstum eines Ammoniten zeigt den goldenen Schnitt, ein mathematisches Prinzip, das in vielen natürlichen Formen vorkommt

Bitte beachten: das Visitor Center hat nur Donnerstag bis Montag geöffnet.

Smoky Mountain Road

Direkt gegenüber geht die Smoky Mountain Road los (#300), eine Badlandlandschaft, die als Filmkulisse zu „Planet der Affen“ diente. Wenn man weiter fährt käme man zum Alstrom Point, oberhalb der Padre Bay. Eine 4-6 Stunden Tour über übelste Off-Road Straße führt zu einem der schönsten Overlooks des Lake Powells. Da uns diese Strecke aber mit unserem kleinen Smart doch ganz schnell Grenzen setzte blieb es bei der grauen Theorie aus dem Reiseführer (Grundmann, Reiseknowhow. USA Südwesten mit ganz Kalifornien).

Cottonwood Canyon Road (CCR)

Die oft beschriebene Cottonwood Canyon Road fuhr ich nur ein Stückchen hinein. Sie ist zwar Gravel, aber bei guten Bedingungen auch mit 2 Wheel gut befahrbar; bei Regen sollte man sie nicht unbedingt fahren

Sie ist 47 Meilen lang und verbindet den Hwy 89 mit dem Highway 12 und ist unbedingt sehenswert. Sie geht in der Nähe der Toadstool Hoodoos los und kann auch durchaus als Abkürzung zum Bryce Canyon dienen – allerdings nicht unbedingt mit dem Wohnmobil.

Paria Rimrock – Toadstool Hoodoo

Ein schöner Weg, etwa 800 Meter lang, auf denen die Hunde mitdürfen. Weiter…

Paria Contact Station

Die Paria Contact Station ist vom 15. März bis 15. November von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet und informiert über die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Hier kann man sich auch verschiedene Permits abholen, allerdings nicht für die Coyote Butts und die Wave. Die Lotterie dafür findet täglich im Kanab BLM Visitor Center in Kanab statt.

Wenn man von der 89 zum Paria Connection Center abbiegt, geht kurz danach ein Weg rechts ab. Hier ist reichlich Platz auf BLM Land auf dem man gut über Nacht stehen stehen kann (GPS 37.1059995, -111.903359)

White House Trailhead and Campground

Von der Paria Contact Station führt eine nicht sehr gute Gravelroad zum White House Trailhead and Campground. Der Campingplatz ist sehr schön, aber abgesehen davon, dass er nur für Fahrzeuge bis 20 (?) Feet zugelassen ist, wären wir mit unserem Wohnmobil nicht dort hin gekommen.

Die Fahrt zum Whitehouse Campground und Trailhead ist jedenfalls fantastisch

Paria Outpost


Die Paria Outpost, von der man laut Grundmann 4WD – Exkursionen zu den Coyote Buttes South buchen konnte, ist dauerhaft geschlossen. Angeblich führen sie noch ab und zu Wandertouren durch. Möglicherweise kann man dort aber über Nacht stehen.


Paria Ranch

Auf der Paria Ranch kann man inzwischen auch nicht mehr stehen, nur noch, wenn man einen Ausritt bucht. Dazu muss man sich telefonisch mit den Inhabern in Verbindung setzen.


Old Paria

Ein paar Kilometer weiter erreicht man Old Paria, ein abgebranntes Filmstudio.

Die Fahrt dorthin über 8 km sehr schlechter Strecke, bei der sogar 4 Wheelern abgeraten wird, bei Regen dort lang zu fahren, lohnt sich nicht wirklich. So richtig dran gehalten haben die sich aber nicht, denn die Straße war übelst zerpflügt.

Irgendwann ging es für unseren Tiny nicht mehr weiter, aber, was wir durch Zufall feststellten waren wir gerade einmal 200 Meter vom Ziel entfernt. Wir ließen das Auto stehen und liefen mit unserem Picknickkram dort hin.

Zwar gibt es dort eine schöne Picknickstelle und ein Toilettenhäuschen und man hat einen wunderschönen Ausblick auf die Bergewelt rundherum, aber ansonsten sieht man außer einem Bild, wie es früher einmal ausgesehen hat und ein paar Zäunen nichts. Die Filmkulisse wurde vor Jahren von Vandalen abgebrannt und man verzichtete auf den Wiederaufbau.

Auf die Weiterfahrt nach Old Paria verzichteten wir aufgrund des üblen Straßenzustands.

Page und Umgebung

Lone Rock Campground