Lone Rock Campground, Page, AZ, UT

03/04/2019

GPS Coordinates: (37.016017 -111.545096)

Das Häuschen ist erst ab April besetzt, vorher zieht man sich die Tickets am Automaten

Zwar gibt es im Umfeld von Page einige Stellen, an denen man frei Campen kann, aber ein absolutes Highlight ist der Lone Rock Campground, für den sich die 14$ pro Nacht allemal lohnen (plus Nationalparkeintritt oder -sinnvollerweise – der „America the Beautiful“ Pass). Wer sich traut fährt sein Wohngefährt einen der sandigen Wege hinunter und wird mit einem traumhaften Blick auf den Lake Powell belohnt.

Während Page noch (oder bereits) in Arizona liegt, überquert man auf den 20 km von Page zum Lone Rock die Staatsgrenze zu Utah

https://www.nps.gov/glca/planyourvisit/camping.htm

Unter der Woche ist es zumindest im März/April, trotz Springbreak, recht ruhig, am Wochenende wird es natürlich deutlich voller und lauter, aber kein Vergleich mit der Invasion am Pleasant Lake.

Aus den geplanten 2 Tagen wurden…12 und das hing nicht zuletzt mit unseren sehr netten Nachbarn zusammen.


Auf der linken Seite standen John und Kelsey mit Sohn Brody und Hund Bear, die leider nur die Wochenenden hier verbrachten. Kelsey verschaffte mir unverhofft ein Häkchen auf meiner Bucketlist, sie lud uns ein in ihrem Offroad Fahrzeug eine Runde mitzufahren und es war geil. Sie fetzte über die Steine und Felsen und durch die Kurven auf der Offroadstrecke oberhalb des Strandes. Sogar der ältere Herr, der  immer mit mir reist und solche Aktionen normalerweise gar nicht schätzt, war begeistert. Das Gefährt war unerwartet gut gefedert und wir wurden nicht, wie erwartet, durchgeschüttelt.

Auf der anderen Seite standen Nancy und Kurt und ihre Freunde und Nachbarn Diane und Steve aus Seattle. Wir verbrachten einige schöne Abende am Lagerfeuer und hatten wirklich Fun.

Arwens Absturzstelle

Und obwohl Hunde offiziell an der Leine bleiben müssen, kam der Ranger bei uns und anderen Hundebesitzern vorbei und meinte, wir könnten sie gerne frei laufen lassen – Poops entsorgen selbstverständlich. Arwen nutzte das natürlich reichlich aus und hatte ihren Spaß. Allerdings musste sie einmal gerettet werden:-auf der Höhe, an der unser Wohnmobil stand ging es 2 ½ bis 3 Meter in die Tiefe und da der Hund nicht immer hört, wenn sie am Toben ist, musste Jürgen, mein Held, sie herausfischen.
Na, wenigstens weiß sie jetzt, dass sie schwimmen kann.



Der Lake Powell ist zurzeit ziemlich leer und beträgt gerade einmal 36% des Höchststandes (niedrigster Stand überhaupt war 30%). Allerdings wird erwartet, dass er in den nächsten Wochen rapide ansteigt, wenn die – dieses Jahr besonders reichliche Schneeschmelze ankommt. Es wird geschätzt, dass der Wasserstand etwa einen Fuß pro Tag steigt, so dass er ungefähr auf der Höhe ist, wo jetzt die Wohnmobile stehen.


Der Sand am Lone Rock ist recht tückisch und man sollte tunlichst auf den eingefahrenen Wegen bleiben. Mehr als einmal blieb ein besonders Schlauer im Sand hängen und musste rausgebuddelt oder rausgezogen werden.

Nachdem der Bub eine Stunde buddelte, halfen wir und nach eine weiteren Stunde kam er mit Hilfe von 5 Mann und geeignetem Equipmment frei. Er hatte sich so festgefahren, dass er alleine und ohne gescheite Schaufel und Hilfe heute noch buddeln würde.

Aktivitäten im

Umfeld von Page...

Nördlich von Page